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BeachvolleyballBeachvolleyball
Pritschen, Baggern, schmettern und Blocken im Sand gehören an den Stränden dieser Welt schon lange zu den bevorzugten Urlaubsaktivitäten. Nicht zuletzt, da es neben einer gesunden sportlichen Betätigung die optimale Möglichkeit für ein Bad in der Sonne darstellt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Beachvolleyball in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts im sonnigen südkalifornischen Santa Monica entstanden ist. Während Anfangs noch mit Sechs-gegen-Sechs-Spielern gespielt wurde entwickelte es sich über ein Vier-gegen-Vier, zum heutigen Zwei-gegen-Zwei. Die Kombination aus Strand, Sonne, Meer und athletischen Spielern machte Beachvolleyball für viele Amerikaner zur Lebensphilosophie und zum typischen „way of life“. Dieser gewann auch international schnell neue Anhänger, so dass der neue Strandsport 1992 in Barcelona sogar Teil der Olympischen Spiele wurde. Anfangs stand allerdings noch nicht der Wettkampfgedanke im Vordergrund, sondern die Unterhaltung der Zuschauer mit eindrucksvollen Ballwechseln und spannenden Spielen. Wie beim Volleyball in der Halle ist das Ziel des Spiels, den Ball ohne Hilfsmittel über das Netzt auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu spielen und dabei zu verhindern, dass Gleiches dem Gegner gelingt. Dabei darf der Ball innerhalb des Teams dreimal in Folge berührt werden, um ihn zurück zu spielen. Trotz der gemeinsamen Spielidee, lassen sich Unterschiede in den Regeln und auch der Spieltechniken erkennen, wie zum Beispiel die Techniken des Poke Shot (mit Fingerknöcheln kurz gelegter Ball) und des Skyballs (extrem hoch gespielter Ball). Die veränderten Umgebungsbedingen beim Beachvolleyball, wie der Untergrund aus Sand oder die Sonne und der Wind lassen viele gestandene Hallenvolleyballer am Strand alt aussehen. Heute ist Beachvolleyball nicht mehr nur eine Strand- oder Urlaubssportart. Über Beachvolleyball-Cups oder Events kam der Sport auch in die Städte und begeistert immer noch die Zuschauer und Spieler. Nicht zuletzt, weil Beachvolleyball den individuellen Bedürfnissen und Interessen angepasst werden kann. Vom kraftraubenden, athletischen Zwei-gegen-Zwei bis zur spaßorientierten Freizeitaktivität für die ganze Familie mit bis zu sechs Spielern pro Team.
14.03.2010, 20:20 von getyoursport.de |
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